Vitamin K und die Triage

Der Körper hat also das ganze Vit K zunächst auf die Gerinnung umgeleitet. Hat die in Ordnung gehalten. Prompt stiegen die Spiegel von Osteocalcin und MGP sofort an. Dort fehlte Vit K. Der Knochen wurde sofort entkalkt, die Blutgefäße verkalkt. Das Problem hält Mutter Natur eben für nicht so dringend, verglichen mit der Gerinnung.

Sie wissen ja inzwischen, dass die Entwicklung der Osteoporose und der Gefäßverkalkung Hand in Hand geht. Vit K Mangel lässt nun einmal die Gefäßverkalkung zu, weil das Calcium nicht in den Knochen umgeleitet wird.

Fazit: Diese hübsche Erkenntnis von Ames zeigt, dass die üblichen täglichen Minimumempfehlungen an Vitaminen etc. grundfalsch sind. Empfehlungen der FDA (USA), die von der DGE (D) kritiklos übernommen wurden.

Die üblichen Vitaminempfehlungen verhindern Akutkrankheiten wie Skorbut, Beriberi, Pellagra usw. Stimmt. Weil der Körper diese Minimengen sofort an dieser Stelle verbraucht.

Auf Kosten der unausweichlichen RNA-Schäden, also Genbrüche usw., die dann, genauso unausweichlich, den späteren Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer usw. verursachen.

Noch einmal ganz deutlich: Einen einzigen Tag mit der nicht optimalen Dosis an Vitaminen & Co. bezahlen Sie auf lange Sicht mit Krankheit und Tod.

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