Umprogrammierung des Gehirns Archive - potenziale-coach.de

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Die Biochemie des Glücks

Weil hier zentrale Probleme unserer Existenz, nämlich Lebensglück und Überblick angesprochen werden, hören wir dem Übersetzer doch einfach einmal zu:

    „Dieser zweite Teil scheint mir noch wichtiger zu sein als der erste, weil in ihm die Auswirkungen der Störungen des Serotoninsystems auf eine weitaus größere Anzahl von mentalen Erkrankungen beschrieben wird, soweit diese letztlich auf eine Unterversorgung von Vitamin D und/oder Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen ist.

    Wenn ich die Ursachen der Unterversorgung mit diesen essentiellen Stoffen, nämlich unsren derzeitigen und wahrscheinlich erst recht zukünftigen „lifestyle“ samt seiner hochverarbeiteten Industrie- „Nahrung“ bedenke und die daraus erwachsenden mentalen Folgen, wird mir ausgesprochen unbehaglich zu Mute.

    Besonders wenn ich mir dazu noch vor Augen führe, wer an maßgebender Stelle diese Zusammenhänge alle nicht zur Kenntnis nehmen will und wird.“

Der letzte Satz ist deshalb so wichtig, weil Professor Ames bei typisch niedrigem Serotoninspiegel von „impulsiver Aggression und dem Fehlen von Altruismus“, sprich aggressivem Egoismus, spricht.

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Warum Fokus Ihr Wettbewerbsvorteil ist – 19 Strategien, um konzentriert zu arbeiten


Die Wissenschaft hat es erforscht und die Resultate sind klar und deutlich:

Multitasken ist für die Arbeit genauso schlecht wie Rauchen für die Gesundheit. Mehr als eine Sache auf einmal zu tun ist Gift für die Produktivität.

Hier eine Auswahl der ziemlich ernüchternden Forschungsergebnisse:

  • Der Versuch, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, kann die Produktivität um bis zu 40 Prozent einschränken. Das ist im Hinblick auf unsere kognitiven Fähigkeiten gleichbedeutend wie eine ganze Nacht lang durchzuarbeiten.
  • Im Schnitt werden Büroangestellte während 2,1 Stunden pro Tag aufgrund von Ablenkung vom Arbeiten abgehalten. Über eine ganze Woche gerechnet, macht das einen ganzen Arbeitstag aus.
  • Personen, die vor allem vor dem Bildschirm arbeiten, werden durchschnittlich alle 10,5 Minuten unterbrochen.
  • Die Unterbrechung durch Telefonate oder E-Mails kann den IQ um bis zu 10 Punkte senken.

Zum Glück sind das nicht nur schlechte Neuigkeiten. Denn für rund 44 Prozent dieser Ablenkungen ist man selber verantwortlich und weitere 23 Prozent sind auf E-Mails zurückzuführen.

Das bedeutet, dass es alleine in Ihrer Hand liegt, 67 Prozent der produktivitätseinschränkenden Ablenkungen, die einen fokussierten Arbeitsablauf negativ beeinflussen, aus dem Weg zu schaffen oder diese zumindest zu reduzieren. weiterlesen

ATARI Gründer Nolan Bushnell über die Zukunft des Lernens


(ein bisschen weitschweifig, Geduld und Toleranz beim Zuschauen nötig, aber es wird richtig spannend und er ist jemand, der all das sehr gründlich versteht, weil er von Anfang an immer seine Nase vorne an hatte und noch immer hat)

Seine Präsentation beginnt ab Min 2:30 – vorher Plauderei der Moderatoren (Brasilien), dann aber auch erst Geschichte – Steve Jobs und Steve Wozniak arbeiteten bei ihm bevor sie Apple gründeten usw. Die Überleitung in seine Sicht des zukünftigen Lernens beginnt ab Min 20:15. Dann ca. 50 Minuten lang ziemlich abenteuerliche Perspektiven.

https://www.youtube.com/watch?t=150&v=2MHO3labS4o

http://inspirations.mandarapte.com/entrepreneurship/finding-steve-jobs-speech-atari-founder-nolan-bushnells-keynote-presentation-campus-party-brazil/

Das Ende des Durchschnitts – Die Vermessung des Individuums


In der Wahlkampfdatenbank von Trump wurde es sichtbar: Vier- bis fünftausend individuelle Datenpunkte über jeden der 220 Mio. Wählern in den USA; Werbung an Facebook-Nutzer, die auf über 100‘000 verschiedene Varianten einer Webseite geleitet werden, um so Mikro-Wählersegmente adäquat anzusprechen. Die Auflösung traditioneller (Kunden-)Segmente, Kategorien und dem Durchschnitt hat längst begonnen.

Über- oder unterdurchschnittlich?

Dabei ist die Idee des Durchschnitts und der Durchschnittswerte tief in unserer Gesellschaft und unserem Denken verwurzelt. Das zeigt sich bis heute, woran wir uns orientieren: Das durchschnittliche Gewicht eines Babys, die durchschnittliche Entwicklung von Kindern, der Notendurchschnitt in der Schule, die durchschnittliche Heilungsquote bei Krebskrankheiten, der Durchschnitt in PISA-Studien oder Durchschnittswerte bei Mitarbeiterumfragen. All das sagt viel aus über unser grundsätzliches Verständnis, wie wir uns als Menschen, Organisationen oder Länder im Vergleich zu anderen sehen, einordnen und bewerten. weiterlesen

Prof. Achor verrät, wie wir unser Gehirn umprogrammieren können

Mit nur zwei Minuten Aufwand an 21 aufeinanderfolgenden Tagen ist es laut Achor möglich, das Gehirn gewissermaßen neu zu programmieren, so dass es optimistischer und erfolgreicher arbeitet.

Das gelingt, indem man jeden Tag drei neue Dinge aufschreibt, für die man dankbar ist. Nach 21 Tagen beginnt das Gehirn dann, die Welt zuerst nach positiven und nicht nach negativen Dingen zu scannen.

Achtsamkeit und Dankbarkeit führen zu einem stärkeren Glücksempfinden. Und das wiederum ist der Schlüssel zu größerem Erfolg.

Es gibt weitergehende Informationen. Hier klicken, wenn es interessant ist.

Storch, Maja: Wunschbilder, die mich motivieren

Die ZRM Wunschelemente-Technik und selbstgenerierte Ressourcenbilder



Neue Ergebnisse der Motivationspsychologie zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen, sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Diesen Zieltypus haben Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause im Rahmen des Zürcher Ressourcen Modells ZRM entwickelt. Motto-Ziele stellen eine unerlässliche motivationale Voraussetzung für zielrealisierendes Handeln dar. Sie erhalten ihre Wirksamkeit durch die Koordination von bewussten Absichten und unbewussten Bedürfnissen. Erreicht wird diese Koordination durch die Arbeit mit inneren Wunschbildern.